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Pizza – vom Teigballen zur frisch gebackenen Pizza

9. Dezember 2025 durch

Über dieses Rezept

Pizza – vom Teigballen zur frisch gebackenen Pizza

von @Backen - Sie können mich gerne kontaktieren über Instagram oder Facebook Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben.

Zutaten

  • 1 Teigkugel (siehe Rezept) Pizzateig)
  • 2 Esslöffel Tomatensauce (oder andere Basis)
  • 1 Handvoll geriebener oder frischer Mozzarella (oder Alternative)
  • Beläge Ihrer Wahl

Zubereitung

  1. Nehmen Sie einen Teigballen und rollen Sie ihn vorsichtig in Mehl, Grieß (feiner Weizengrieß) oder einer Mischung aus beidem.
    Grieß verhindert ebenso wie Mehl, dass der Teig an der Pizzaschaufel kleben bleibt, verbrennt jedoch weniger schnell. Außerdem sorgt er für eine besonders knusprige Pizzakruste. Sobald Ihr Teigball gut mit Mehl oder Grieß bestäubt ist, können Sie ihn auf Ihre Arbeitsfläche legen.
    Achten Sie darauf, dass Sie den Teigballen nicht umgedreht haben und dass die Oberseite noch dieselbe ist.
  2. Um zu verhindern, dass der Teig an Ihrer Arbeitsfläche kleben bleibt, können Sie auch eine dünne Schicht Mehl oder Grieß verwenden. Führen Sie beide Hände zusammen und drücken Sie den Teigball von der Mitte aus flach. Verwenden Sie die obere Hälfte Ihrer Finger und arbeiten Sie vorsichtig von innen bis etwa einen Zentimeter vor den Rand – so drücken Sie die Luft nicht aus dem Teig und erhalten die schöne runde Kruste einer neapolitanischen Pizza. Drehen Sie den Teig um und wiederholen Sie diesen Vorgang in alle Richtungen, um einen Kreis zu formen. Zögern Sie nicht, den Teig umzudrehen und denselben Vorgang zu wiederholen, aber legen Sie ihn immer wieder auf die ursprüngliche Seite zurück.
  3. Ihr Teig hat nun die Form eines Kreises – oder zumindest fast (das ist nicht ganz einfach, aber mit ein wenig Übung werden Sie es schnell schaffen). Jetzt müssen wir den Kreis nur noch etwas vergrößern. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, und die einzig richtige ist die, die Ihnen am besten liegt. Arbeiten Sie bei jeder Methode vorsichtig, damit der Teig nicht reißt, und vermeiden Sie den Rand, damit er intakt bleibt.
  4. Hier sind einige Optionen:
    • Vergrößern Sie die Basis mit beiden Handflächen, indem Sie sie sanft von innen nach außen dehnen und die Basis in kreisenden Bewegungen bewegen.
    • Nehmen Sie den Teig von der Arbeitsfläche und legen Sie ihn direkt hinter der Kante auf Ihre Faustknöchel. Positionieren Sie Ihre Fäuste jedes Mal neu, sodass ein neues Stück Teig darauf liegt und durch die Schwerkraft gedehnt wird.
    • Nehmen Sie den Teig von der Arbeitsfläche und bewegen Sie ihn vertikal zwischen Ihrer linken und rechten Hand hin und her. Drehen Sie den Kreis bei jeder Bewegung leicht.
  5. Wenn Sie sich nur schwer vorstellen können, wie das funktioniert, finden Sie auf YouTube zahlreiche Videos, die diese Methoden veranschaulichen.
  6. Wenn Sie mit Ihrem Pizzaboden zufrieden sind (z. B. Durchmesser 30 cm), legen Sie ihn wieder auf Ihre Arbeitsfläche oder direkt auf einen leicht bemehlten Pizzaschieber.
  7. Belegen Sie den Pizzaboden nach Belieben. Ein paar Tipps:
    • Halten Sie die Ränder frei, da jedes Gewicht das Aufgehen des Teigs verhindert.
    • Halten Sie es einfach: Wählen Sie Ihre Basis (Tomatensauce oder „Bianca“ – Sahne, Käse usw.), 1 oder 2 Käsesorten wie Mozzarella und Parmesan und 1 oder 2 Beläge wie gegrilltes Gemüse oder feines Fleisch. Seien Sie kreativ bei Ihren Kombinationen und trauen Sie sich, zu experimentieren.
    • Möchten Sie die Basis direkt auf die Schaufel setzen, damit Sie sie danach nicht mehr bewegen müssen? Bevor Sie beginnen, vergewissern Sie sich, dass sich die Basis noch frei bewegen lässt und nicht an der Schaufel klebt. Ist dies der Fall, können Sie vorsichtig etwas Mehl auf die feuchte Stelle geben und leicht zwischen Basis und Schaufel pusten, um sie zu lösen.
  8. Sobald Sie beginnen, Sauce und andere Beläge auf die Pizza zu geben, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Teig aufgrund der Feuchtigkeit an der Pizzaschaufel kleben bleibt. Sie müssen also schnell arbeiten!
  9. Wenn Sie die Pizza auf Ihrer Arbeitsfläche belegt haben, schieben Sie sie nun auf Ihren Pizzaschieber.
    • Stellen Sie sicher, dass Ihre Schaufel vollständig trocken ist, und bestäuben Sie sie leicht mit Mehl.
    • Heben Sie vorsichtig eine Ecke der belegten Pizza an.
    • Schieben Sie die Pizza vorsichtig mit einer schnellen Bewegung auf den Pizzaschieber.
  10. Ist es nicht ziemlich gut gelaufen und hat es sich letztendlich doch zu einer Calzone entwickelt? Versuchen Sie es beim nächsten Mal unbedingt noch einmal!
  11. Reinigen Sie den Ofen und legen Sie gegebenenfalls ein zusätzliches Holzscheit ins Feuer, damit die Flamme schön über die Decke bis zum Schornstein brennt und die Oberseite der Pizza gleichmäßig backt.
  12. Je nach Art der Pizza, die Sie bevorzugen, heizen Sie den Ofen auf hohe oder sehr hohe Temperatur vor und backen Sie die Pizza 60 bis 90 Sekunden bis etwa 4 Minuten lang. Je heißer und kürzer die Backzeit, desto mehr geht der Teig auf, aber desto weniger knusprig wird die Pizza. Um die Temperatur der Backfläche zu bestimmen, kann es hilfreich sein, diese mit einem Infrarot-Thermometer zu überprüfen. Natürlich können Sie sich auch auf das eingebaute Luftthermometer verlassen.
  13. Eine grobe Richtlinie:
    • Pizza Napolitana: 450 Grad – 90 Sekunden (wenden, wenn der Boden fest genug ist, oder nach etwa 20–30 Sekunden)
    • Pizza Romana: 350 Grad – 120 Sekunden (nach der Hälfte der Zeit wenden oder wenn Sie feststellen, dass der Rand in der Nähe der Flamme zu schnell backt)
    • Pizza Classica: 250 Grad – 4–5 Minuten (alle 1,5 Minuten wenden)
  14. Zeit, die Pizza zu backen! Überprüfen Sie, ob sich die Pizza noch frei auf dem Pizzaschieber bewegen lässt, indem Sie sie vorsichtig hin und her schütteln (wenn Sie feststellen, dass sie wieder klebt, lösen Sie diese Stelle mit etwas Mehl).
  15. Um die Pizza leicht auf die Backfläche zu schieben, legen Sie das Ende der Pizzaschaufel in einem Winkel von 20° zwischen Schaufel und Boden auf die Steine. Schieben Sie die Schaufel vorsichtig hin und her, bis die Pizza leicht gleitet. Wenn Sie jeweils nur eine Pizza backen, können Sie diese beispielsweise in die rechte Ecke des Ofens schieben. Dort ist der Ofen schön heiß, und die Pizza ist nicht zu nah an der direkten Flamme, die den Rand verbrennen könnte.
  16. Sobald die Pizza die Backfläche berührt, nehmen Sie die Schaufel schnell aus dem Ofen.
  17. Jetzt ist kein guter Zeitpunkt zum Plaudern, denn bei diesen Temperaturen geht alles sehr schnell. Behalten Sie Ihre Pizza gut im Auge und zögern Sie nicht, sie nach 20 bis 30 Sekunden um eine Vierteldrehung oder sogar um 180° zu drehen. Je nach Temperatur könnte Ihre Pizza schon nach 90 Sekunden fertig sein!
  18. Guten Appetit!


Herzhafte Frühlingszwiebel-Tarte